Auf der Keynote gab es drei Sprecher die das Technical Summit offiziell eröffneten.
Frank Fischer stellte sie Software und Services Strategie von Microsoft mit einem Vergleich von Sauerstoff und dem Internet vor. „Internet ist wie ein Gas, welches jeden zur Verfügung stehenden Raum vollständig ausfüllt“.
Er gab einen Ausblick auf Windows 7 und stellte die neue Sensor API in Windows 7 an einem Beispiel vor. Er hatte eine Platine auf der verschiedene Beschleunigungssensoren untergebracht waren. Mit dieser Platine steuerte er ein Spiel. Dies erinnerte etwas an die Wii. Außerdem stellte er kurz Azure vor, „ein Betriebssystem in the Cloud“, das hochskalierbar, hochverfügbar und weltweit verteilt sein soll. Beachtlich ist, wie Microsoft zurzeit die Infrastruktur für dieses Betriebssystem ausbaut. Im Moment nimmt Microsoft jeden Monat 10.000 neue Server in Betrieb. In Kürze sollen monatlich 20.000 neue Server hinzukommen.
Steve Teixeira stellte in seinem Vortrag das aktuelle Problem der Auslastung von Multicore CPUs vor. Er zeigte, wie schwierig die Multithreading Entwicklung bisher war, um Mehrkern-Prozessoren gleichmäßig auszulasten. Er stellte neue Möglichkeiten vor, um dieses Problem zu beheben. Seine Demos zeigte er jeweils auf 3 PCs, einem Single-Core, einem Quad-Core und einem 24-Core(!) PC.
Der Performance Gewinn war gewaltig.
Eine große Linq-to-XML Abfrage brauchte mit einem Kern 18 Sekunden. Mit Plinq (Parallel Language Integrated Query) und 24 Kernen dauerte die Abfrage nur 1,1 Sekunden. In .NET 4.0 wird es zwei Möglichkeiten zu Parallelisierung geben. Das wären die Task Parallel Library und Plinq.
Der dritte Speaker war Patrick Baudisch, er arbeitete 6 Jahre bei Microsoft Research und stelle einige seiner Forschungsprojekte aus dem Bereich „Very small Mobile Devices“ vor.
Soap
Bei Soap handelt es sich um eine Maus ohne Mousepad, um dieses Eingabegerät zu bedienen, braucht man also keinen Tisch mehr. Der Name des Gerätes wurde von seiner Optik abgeleitet. Es sieht aus wie ein Stück Seife.
Helo
Helo ist eine Lösung um große Landkarten auf kleinen Geräten, wie PDAs, darzustellen, dabei wird ausgenutzt, dass das menschliche Gehirn Krümmungen besser unterscheiden kann, als Pfeilen zu folgen. Ein sehr interessanter Ansatz.
Summary and thumbnails
Dies ist eine Technik, um Webseiten auf sehr kleinen Displays anzuzeigen, ohne das Layout zu verändern. Ich hoffe, dass diese Technik sehr bald in Windows Mobile Einzug hält.
Back touch
Back touch ist eine Technologie die es möglich macht, sehr kleine Displays mit den Fingern zu bedienen. Dabei bedienen die Finger die Geräte von der Rückseite. Anwendungszwecke wären zum Beispiel Uhren oder Ringe.
